VanMoof S6 Serie: Infos und Preise
Mit der neuen S6-Serie bringt VanMoof zwei E-Bikes auf den Markt, die auf über elf Jahren Entwicklungserfahrung basieren und technisch wie optisch weiterentwickelt wurden. Neben dem bekannten Diamantrahmen steht mit dem S6 Open auch eine Variante für kleinere Fahrerinnen oder Fahrer zur Verfügung. Beide Modelle sind ab sofort online erhältlich. Das VanMoof S6 hat einen Unisex-Rahmen, der für Fahrerinnen und Fahrer mit einer Körpergröße von 165 cm bis 210 cm geeignet ist, basierend auf 27,5-Zoll-Rädern, während das S6 Open mit abgesenktem Oberrohr für 155 cm bis 200 cm gedacht ist und 24-Zoll-Räder hat. Die Rahmengeometrie entspricht der der Vorgängermodelle S5/A5, wobei das S6 für größere Personen und das S6 Open für kleinere Fahrerinnen und Fahrer konzipiert ist.
- Modelle VanMoof S6 & VanMoof S6 Open
- Material Aluminium
- Laufradgröße 27,5″ (S6)/24″ S6 Open
- Motor 250-Watt-Vorderrad-Nabenmotor, 68 Nm
- Akku Panasonic, 487 Wh
- Gewicht 23,65 kg (nachgewogen)
- Max. Systemgewicht 120 kg
- Größe Einheitsgröße
- Farben Electric Blue, Drift Black, Pearl Mint
- www.vanmoof.com
- Preis 3.298 € UVP
Im Detail
Die S6-Serie ist die erste Modellgeneration von VanMoof unter der Führung von McLaren Applied. Das bekannte, minimalistische Rahmendesign wurde weiter reduziert und verfeinert, während im Inneren zahlreiche Komponenten neu entwickelt oder überarbeitet wurden. Für VanMoof lag der Fokus dabei auf einer verbesserten Zuverlässigkeit, höherer Servicefreundlichkeit und einem harmonischeren Zusammenspiel aller Systeme. Zentrales Element ist der neu entwickelte „Control Core“, der sämtliche elektronischen Funktionen bündelt und das bislang leistungsfähigste System darstellt, das VanMoof in einem E-Bike eingesetzt hat. In Verbindung mit der automatischen AutoShift-Nabenschaltung wird so ein gleichmäßiges und intuitives Fahrverhalten ermöglicht.
Zu den markentypischen Funktionen zählt weiterhin der Boost Button, der beim S6 schneller und sanfter reagiert als bei früheren Generationen. Auch das Kick Lock wurde in der sechsten Generation überarbeitet: Es ist robuster ausgeführt, wasserdicht und lässt sich per Fußbewegung aktivieren – was bei uns mit etwas Übung einwandfrei funktionierte. Das integrierte Anti-Diebstahl-System wurde ebenfalls weiterentwickelt und bietet ein präziseres Location-Tracking. Zusätzlich ist eine Anbindung an Apple „Find My“ implementiert. Optional bietet VanMoof Zubehör wie eine gefederte Sattelstütze an, die zusätzlichen Komfort auf unebenen Straßen bedeutet. Ergänzend dazu gibt es mit „Ride Plus“ ein App-basiertes Abo-Modell für erweiterte Funktionen. Eine Turn-by-Turn-Navigation soll laut VanMoof noch im Laufe des Jahres kostenlos per Software-Update eingeführt werden.
Reduziertes Cockpit ohne Display
Wie bei früheren Modellen verzichtet VanMoof beim S6 auf ein klassisches Display am Lenker. Stattdessen informieren LED-Leuchtringe an den Griffenden über Akkustand und Unterstützungsstufe. Weitere Informationen, etwa zu Reichweite oder Einstellungen, werden über die Smartphone-App dargestellt. Das sorgt für eine aufgeräumte Optik und eine unkomplizierte Steuerung des E-Bikes und seiner Funktionen.
Digitale Klingel und System-Sounds
Statt einer klassischen mechanischen Klingel setzt VanMoof auch beim S6 auf eine vollständig digitale Lösung. Über einen Knopf am Lenker werden verschiedene Klingel-Sounds ausgelöst, die sich in der App individuell auswählen lassen. Wir haben uns für das klassische „Ring“ entschieden, vom Lazer bis zur lauten Hupe ist aber alles dabei. Zusätzlich nutzt das Bike akustische Signale, um unterschiedliche Systemzustände oder Aktionen zu bestätigen, etwa beim Aktivieren bestimmter Funktionen, wie dem Kick-Lock. Damit bleibt das puristische Cockpit frei von klassischen Bedienelementen, setzt aber bewusst auf eine akustische Rückmeldung.
Fest verbauter Akku und Ladepraxis
Der Akku des VanMoof S6 ist fest im Rahmen integriert und kann zum Laden nicht entnommen werden. Geladen wird das Bike über eine Steckdose direkt am Rad. Dieses Konzept sorgt für eine cleane Optik und dafür, dass der Akku ganz sicher nicht geklaut werden kann. Wichtig ist es hierbei nur, dass Nutzerinnen und Nutzer einen Stromanschluss in erreichbarer Nähe zum Abstellort des Bikes haben.
Erster Fahreindruck
Schon auf den ersten Kilometern wirkt das VanMoof S6 sehr klar auf den urbanen Einsatz zugeschnitten. Zügiges Anfahren an der Ampel, Beschleunigen bis zur Unterstützungsgrenze und das insgesamt unaufgeregte Fahrgefühl hinterlassen einen stimmigen Eindruck, der vor allem im Stadtverkehr seine Stärken ausspielen kann. Die automatische Schaltung, die digitalen Sounds und der Boost-Button sorgen für ein eher spielerisches Vorankommen, während Komfort und Laufruhe für diese Kategorie ausreichend erscheinen. Insgesamt entsteht so ein positiver Ersteindruck mit klaren Eigenheiten, der neugierig macht.
Motorisierung und automatisches Schalten im Stadtverkehr
Der im Vorderrad integrierte Nabenmotor arbeitet mit einer automatischen Dreigangschaltung zusammen, die Gangwechsel selbstständig übernimmt. Gerade beim Anfahren und im Stop-and-go-Verkehr sorgt dies für ein gleichmäßiges Beschleunigen, ohne dass aktiv geschaltet werden muss. Unterstützt wird das System durch den Boost-Button, der kurzfristig die maximale Motorunterstützung freigibt – etwa beim Anfahren an der Ampel. Für uns schaltete die automatische Gangschaltung mit einem guten Timing. Die Unterstützung des Frontnabenmotors haben wir als kräftig wahrgenommen. Mit seinen maximal 68 Nm Drehmoment zieht das Aggregat einen förmlich über die Straße.
Wer ein E-Bike sucht, das speziell für den urbanen Einsatz gedacht ist, stark integriert auftritt und ein besonderes Augenmerk auf Sicherheit und Diebstahlschutz legt, sollte sich das VanMoof S6 genauer anschauen. Interessiert? Dann findest du alle weiteren Informationen zur VanMoof S6 Serie auf der Website von VanMoof.
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