Santa Cruz Skitch: Infos und Preise
Santa Cruz wagt den Sprung über den Großen Teich und bringt das Skitch in limitierter Stückzahl nach Europa. Die Basis bildet der exklusive CC-Carbon-Rahmen – das leichteste Material im Portfolio der Kalifornier. Während das Bike in den USA in verschiedenen Konfigurationen rollt, kommt nach Deutschland vorerst nur das „Apex Flat Bar“-Modell. Das bedeutet: Sportlicher Flatbar statt Rennradlenker, was das Skitch zum aggressiven Kurvenräuber für den Großstadtdschungel macht.
Die Ausstattung ist zweckmäßig, aber hochwertig gewählt. Eine starre Carbon-Gabel und der Verzicht auf unnötigen Ballast drücken das Gewicht auf 13,8 Kilogramm. Interessant für Bastler: Der Rahmen ist für 40-mm-Federgabeln und Dropper-Posts vorbereitet – das Skitch kann also auch „Gravel“. Farblich haben Käufer die Wahl zwischen dezentem „Gloss Black“ und dem erdigen „Matte Iron Ore“.
Der Preis für den exklusiven Import liegt laut Hersteller bei 6.499 Euro.
- Motor Fazua Ride 60 (60 Nm Drehmoment, 450 W Peak)
- Akku 430 Wh (fest integriert)
- Laufräder WTB ASYM i25 Felgen mit 700c Schwalbe G-One Overland
- Schaltung SRAM Apex Eagle 12-fach (10-50 Zähne)
- Bremsen SRAM Apex Flatbar (160 mm)
- Gewicht 13,8 kg (Herstellerangabe)
- Preis 6.499 €
- www.santacruzbicycles.com
Minimaler Motor, maximaler Vortrieb
Das Herzstück des Skitch ist der Fazua Ride 60. Mit 60 Nm Drehmoment bietet das System deutlich mehr Punch als etwa ein Specialized SL-Antrieb, bleibt dabei aber unauffällig im Tretlagerbereich versteckt. Der fest verbaute 430-Wh-Akku soll laut Santa Cruz für Reichweiten bis zu 100 Kilometern gut sein. Geladen wird direkt am Rahmen, wobei eine volle Ladung rund 3,5 Stunden in Anspruch nehmen soll. Über die Boost-Funktion lässt sich kurzzeitig eine Spitzenleistung von 450 Watt abrufen.
Vom Asphalt direkt auf den Schotter
Trotz der Flatbar-Konfiguration verleugnet das Skitch seine Offroad-Gene nicht. Die großzügige Reifenfreiheit von bis zu 50 mm (bei 700c) ist eine Ansage für diese Kategorie und erlaubt den Einsatz von massiven Stollenreifen. Damit wird das Bike zum „Burrito-Bringer“, der auf dem Rückweg gerne die Abkürzung über den Waldweg nimmt. Dank der progressiven Geometrie mit langem Reach dürfte das Handling auch bei hohem Tempo laufruhig bleiben, ohne im dichten Verkehr an Spritzigkeit zu verlieren.
Integration ohne Schnickschnack
Santa Cruz verzichtet auf klobige Displays. Die Steuerung übernimmt der reduzierte „Ring Control“ am Daumen, während das im Oberrohr eingelassene LED-Hub über den Akkustand informiert. Ein nettes Feature für lange Tage: Der integrierte USB-C-Port versorgt das Smartphone oder den GPS-Computer mit Strom. Wer sein Setup perfektionieren will, kann die Motor-Charakteristik via Fazua-App feinjustieren – von sanfter Unterstützung bis zum „Rocket-Mode“.
Exklusiv und limitiert
Dass Santa Cruz draufsteht, lässt den Preis wenig überraschend in die Höhe schnellen. Mit 6.499 Euro ist das Skitch kein Schnäppchen, positioniert sich aber als prestigeträchtiges Sammlerstück mit echtem Nutzwert. Die Kombination aus der lebenslangen Garantie auf die Lager und dem Ruf der Marke dürfte das Bike vor allem für Individualisten interessant machen, die ein E-Bike suchen, das nicht nach E-Bike aussieht.
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Kommentare
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Neues Santa Cruz Skitch 2026: Die 13,8 kg City-Speed-Maschine
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Lagen die Pläne längere Zeit in der Schublade?
Oder ist der Freileitungsbau vor dem Lenker jetzt schon Retro und deswegen wieder in?
Der Preis von 6500 € für ein Rad mit billiger mechanischer Schaltung und Alufelgen ist dafür mindestens 10 Jahre aus der Zukunft.
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