Nimms Rad – Der Podcast begrüßt Menschen, die sich mit der Zukunft urbaner Radmobilität beschäftigen – Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie, aus Verbänden und Politik. In dieser Ausgabe spricht unsere Host Sissi mit Andrea Escher, Brand Communication Managerin bei Moustache Bikes.

Chapeau! Coole Urban Bikes, ein Cargorad namens Montag und ein vollgefederter Tiefeinsteiger made in France: Die Marke Moustache mag es puristisch und lokal, kreativ und unkonventionell – und das seit ihren Anfängen. 2011 waren sie einer der allerersten reinen E-Bike-Hersteller. Im Podcast stellt Brand Communication Managerin Andrea Escher die Marke vor.

Viel Spaß beim Anhören!

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Nimms Rad, der Podcast heute mit?

Andrea Escher.

Heimatort?

Stuttgart.

Man hört’s. Beruf?

Brand Communication Manager.

Schnauzer oder Vollbart?

Vollbart.

Vogesen oder Voralpen?

Kein von beiden, Hauptsache draußen.

Gen Z oder Beyoncé?

Beyoncé.

UPF 30 oder UPF 50?

Auf jeden Fall 50.

Andrea, welches Rad hast du in der letzten Zeit gern wo hingenommen?

Oh, mein Salsa Warbird. Mein Bikepacking tautgliches Gravelbike.

Wie viele Räder hast du?

Acht.

Oh, einige davon werden wahrscheinlich von Moustache sein.

Parlant Mustache?

Parlant Mustache, ja.

Davon sind aktuell drei von Mustache.

Ein Cargobike, das ist mein Daily Driver tatsächlich.

Ich liebe mein Cargobike und in der Stadt geht’s für mich nicht ohne.

Das zweite ist ein E-Mountainbike, ein Endurobike.

Und das dritte ist ein sehr klassisches City-E-Bike von Mustache, das ich gerade zum Testen habe.

Aber es geht auch nicht elektrifizieren.

Aber nicht von Mustache, außer du hast ein Laufrad.

Ich habe nachgeschaut, das einzige nicht motorisierte Fahrrad bei euch in der Kollektion ist ein Laufrad für Kinder.

Ja, exakt.

Jetzt müssen wir ein bisschen nach Westen schauen und ich glaube auch ein bisschen auf den Lenker, weil viele von uns gar nicht wissen, was ist denn Mustache?

Ja, exakt.

Also Mustache, klassisch übersetzt aus dem französischen ins Deutsche, heißt eigentlich Schnurrbart.

Und das hat halt so eine Doppelbedeutung im Prinzip.

Der Mustache ist tatsächlich auch eine ganz besondere Lenkerform und den gibt es schon sehr, sehr lange.

Und das ist so nach hinten gebogen, gell?

Richtig, genau.

Das ist wirklich, also du kannst dir vorstellen wie so ein V, also im übertriebenen Sinne, wie so ein V geht der und hat dann quasi die Griffe links und rechts außen.

Also überspitzt dargestellt.

Sehr überspitzt.

Ja, genau.

Ja, das kommt drauf an.

Also der klassische Mustache-Lenker, den gibt es schon sehr lange.

Bei der Gründung der Fahrradmarke Mustache war klar, wir wollen Fahrräder bauen für jeden Einsatzbereich und diese Fahrräder sollen so individuell sein wie Schnurrwerte.

Ja, da gibt es ja alles Mögliche.

Ich weiß nicht, wie sie alle heißen, aber Schnurrwerte sind super individuell und so individuell und passend zu den Menschen soll Mustache-Fahrräder sein.

Okay.

So die Geschichte.

Die gibt es aber andere Gründungsgeschichten, die sind zumindest sehr unterhaltsam.

Ja, noch ein bisschen vielleicht was zur Herkunft.

Wann wurde Mustache gegründet, wo wurde Mustache gegründet?

Das war 2011 und gegründet ist das Unternehmen in den Vogesen, im Herzen der Vogesen in Frankreich.

Also westlich von Freiburg?

Ja, so ganz grob.

Also ich habe es mir auch gedacht, das ist ja super, das ist ja eigentlich gleich neben Freiburg.

So ganz einfach ist es nicht, denn dazwischen liegen wirklich die Vogesen und du musst einmal über den kompletten Vogesen kam rüber, um zum Mustache-Headwater zu kommen.

Also grobe, geografische Richtschnur ist nicht unbedingt Strasbourg, sondern eher dann Nancy.

Das liegt 30-40 Kilometer südlich von Nancy.

Okay und ist es lohnenswert?

Auf jeden Fall.

Es finden sich in der Nähe vom Headwater wunderschöne Wälder und unfassbar flowige Trails.

Da findet man wirklich für jeden gespannt.

Aber die Gründungsgeschichte bezieht sich ja jetzt weniger auf sportliche Räder, soweit ich es im Kopf habe oder es begann ja nicht mit e-Gravel oder e-Mountainbike und die Gründer, es sind zwei.

Kannst du da noch ein bisschen hinterkriegen?

Ja klar.

Also im Grundsatz war es so, es war 2011 einer der beiden Gründer, der Emanuel, war damals Ingenieur bei Lapierre Bikes, die Marke kennt man ja auch in Deutschland, war da primär für das Thema Mountainbike zuständig.

Das war auch die Zeit, als aus Asien die ersten sehr abenteuerlich modifizierten Fahrzeuge nach Europa rübergeschwackt sind, an die Motoren gebaut wurden, die aber jetzt nichts mit einem ansehendlichen Fahrrad zu tun hatten und auch überhaupt nichts im Hinblick auf Nachhaltigkeit und so.

Das waren einfach sehr wild konstruierte Dinge.

Der Emanuel hat aber in diesem Thema unglaubliches Potenzial entdeckt und dachte so, Mensch das könnte die Chance sein, um mehr Menschen aufs Fahrrad zu bringen.

Die Dinger müssen aber nur irgendwie vernünftig ausschauen und sie müssen Lust machen, damit zu fahren.

Dann hat er in den Abendstunden immer alles zusätzlich zu seinem Hauptjob, hatte er sich eine Garage angemietet und wie es dann halt so ist getüftelt und entwickelt und hat dann nach einer gewissen Zeit das seinem Chef bei Lapierre vorgestellt.

Der fand das irgendwie alles gar nicht so interessant.

Daraufhin hat der Emanuel gekündigt und hat sein Projekt weiter vorangetrieben und es kam dann eben ein zweiter dazu, das ist der Greg, der zweite Gründer.

Die haben sich im Prinzip gefunden und haben gemeinsam dieses Business weiterentwickelt und haben dann tatsächlich das erste hübsche City E-Bike namens Landi, das steht für Montag, und dann bei Bosch vorgestellt und die waren dann ziemlich begeistert und so ging die Mustache-Geschichte eigentlich richtig los.

Das war 2012.

Da war auch diese enge Verbindung zu Bosch.

Exakt, genau.

Und eigentlich eine der ersten E-Bike Marken.

Ja, richtig.

Also das war tatsächlich so, dass kann man sagen, dass auch 2011 in etwa Bosch angefangen hat mit E-Bike Systems und Mustache dann einen guten Zeitpunkt erwischt hatte, um vorzusprechen und um diesen Prototypen vorzustellen.

Und das war tatsächlich so, dass im ersten Anlauf sie wieder nach Hause geschickt wurden und Bosch aber dann tatsächlich noch mal Kontakt aufgenommen hat zu Mustache und sie für diesen ersten Prototypen auch die Mindestordermenge für Mustache gesenkt haben, dass die ersten Räder in Produktion gehen konnten.

Weil Mustache war halt damals diese Zweimannshow, nicht viel Kohle vorhanden, aber einfach diese Vision.

Wie viele Leute sind es heute?

200, grob.

Okay, auf dem deutschen Markt jetzt noch nicht so lange so bekannt.

Du bist jetzt auch noch nicht sehr lange dabei.

Ich kann mich erinnern, ich war letztes Jahr in der Eurobike Award Jury und da haben wir auch einem Mustache Rad sehr gerne den Gold Award verliehen, da waren wir glaube ich uns sehr, sehr einig.

Und ich kann mich auch sehr gut erinnern an die Awardverleihung.

Weil das ist dann immer so, man sitzt halt einfach so im Publikum, weiß, was jetzt kommt, schaut so um sich herum, sieht die Leute und die Reaktionen.

Manche schicken dann irgendjemanden, der so halt den Award abholt, also die meisten schon irgendwie den Geschäftsführer und plötzlich tut es einen jubelschreit.

Und dann sind ich weiß nicht, wie viele Menschen auf die Bühne und haben sich wahnsinnig gefreut und es freut einen dann natürlich auch, dass tatsächlich wichtig war für das Unternehmen.

Aber vielleicht gehen wir so ein bisschen rein in das Portfolio, was ihr anbietet, vorzugsweise natürlich für uns in dem urbanen Bereich, aber wie das Ganze so gewachsen ist.

Ja gerne, also noch ein Wort vielleicht zum Award.

Ja, das war tatsächlich, das war vor meiner Zeit, aber ich war natürlich auf der Eurobike und bin auch immer um den Mustachestand rumgeschlichen.

Und ich weiß heute, dass die Auszeichnung mit dem Eurobike Award für dieses Bike, das war wirklich ein unfassbar dicker und markanter Meilenstein für das Unternehmen.

Und wie du sagst, also das sind ja glaube ich, das waren wahrscheinlich 30 Menschen, die auf der Bühne waren, Minimum.

Also Geschäftsführung, lauter Franzosen.

Ja genau.

Und die komplette Entwicklungsabteilung, die halt beteiligt war, das Marketing, der Vertrieb und ja die Freude war sehr, sehr authentisch und sehr ehrlich.

Ja vielleicht fangen wir gleich mal mit dem Rad an, auch wenn es eines der neuesten ist, aber das Rad war das J.

Ja genau, also eben deine Frage war ja auch im Prinzip hinsichtlich Einsatzbereiche.

Also im Prinzip, Mustach deckt alle Arten von Einsatzbereichen ab mit ihren Rädern.

Und das J, was du gerade angesprochen hast, das ist ein sehr, sehr innovatives E-Trekkingbike.

Es ist ein vollgefedertes Trekkingbike, ein Tiefeinsteiger mit super innovativen Rahmenkonzepten.

Und der Rahmen von dem Rad, der wird in Frankreich gefertigt.

Also es hat einige Besonderheiten dieses Rad, also sowohl einerseits die Rahmentechnologie und andererseits das Fertigungsverfahren und dann wirklich auch so dieses Design rund um das Rad.

Und das ist individualisierbar?

Ja, also ganz grob gibt es von diesem Modell drei Varianten.

Also das Grundgerüst der Rahmen ist im Prinzip immer der identische.

Dadurch, dass es aber so vielseitig ist, habe ich als Nutzer die Möglichkeit über die Website mehr mein passendes rauszusuchen und das entsprechend entweder eher urban aufzubauen.

Also sprich mit glatten Reifen, mit einem schlanken Gepäckträger.

Wenn ich jetzt aber weiß, ich mache gerne mehr Tagestouren zum Beispiel, dann wähle ich einfach etwas profiliertere Reifen, mache den größeren Gepäckträger ran, der dann einfach größere Packtaschen aufnehmen kann.

Wenn ich sogar sage, so ich brauche überhaupt keinen Gepäckträger, ich will mit dem Ding einfach auch Offroad fahren, dann wähle ich die Mountainbike Variante.

Okay und was heißt Rahmenfertigung in Frankreich?

Also wo fertigt ihr sonst bzw. was macht ihr schon in Frankreich?

Also in Frankreich in den Vogesen, was wir vor angesprochen hatten, da ist der Hauptsitz und da sind drei Fertigungsstraßen.

Also letztes Jahr wurde das neue Firmengelände bezogen und da haben wir drei Fertigungsstraßen.

Ein Großteil der Rahmen stammt tatsächlich aus Asien, der stammt noch aus Asien sage ich jetzt mal.

Das Unternehmen hat sich als Ziel gesetzt immer mehr Produktion zurück nach Europa zu holen, aber das ist natürlich nicht von einem auf den anderen Tag geschehen, aber wir haben jetzt mit dem Jay den Anfang gemacht und haben da nicht nur die Fertigung, sondern auch die Art der Fertigung so ein bisschen revolutioniert.

Also dieser Rahmen der ist nicht geschweißt, sondern der ist im Alugussverfahren hergestellt und dafür, also mit dieser Idee sind wir nach Frankreich und haben, ich sage mal so ein bisschen brachliegende Aluminiumgussfabriken wieder aus dem Schlaf erweckt und haben tatsächlich erreicht, dass dieser Rahmen dann in Frankreich hergestellt wird.

Das ist interessant.

Also das Thema Reshoring bzw. die Verlegung, man kann ja gar nicht sagen Rückverlegung, sondern Verlegung von der Produktion von Asien nach Europa ist ja so ein großes Thema.

Natürlich auch sehr Wettbewerbsthema in erster Linie, man kann da idealistisch sein oder denken, aber auch das Know-how und die Expertise liegt natürlich in Asien, aber wenn man jetzt sagt, man arbeitet mit neuen Verfahren, das Gespräch hatte ich auch im Industry Insight mit dem Alex, der da so ein paar Innovationen genannt hat, wo dann die Möglichkeit besteht, tatsächlich hier in Europa auch mit neuen Verfahren, neue Produktionsstätten, neues Know-how hier aufzubauen.

Das ist interessant, dass ihr da auch darauf zurückgreift oder das zum Thema gemacht habt.

Ja voll und das ist, also ich sage jetzt mal das Thema Nachhaltigkeit oder auch Wertschöpfung in Frankreich, das ist auch ein sehr sehr großes Führmustasch.

Also es ist wirklich so, dass die Gegend, also die Vogesen, die ist ich sage jetzt mal relativ strukturschwach, also alles was rund um Epinal jetzt im größeren Einzugsbereich ist und das war schon immer auch ein Ziel der beiden Gründer nicht wegzugehen, sondern in ihrer Heimat das Projekt zu realisieren und mehr.

Sie haben jetzt tatsächlich vor Ort an die 200 Arbeitsplätze geschaffen, was wirklich enorm ist.

Es ziehen Mitarbeitende aus dem größeren Einzugsbereich von Frankreich speziell jetzt halt in die Nähe von Mustasch, um dort zu arbeiten.

Das zieht schon Kreise und eben wenn man jetzt halt das Ganze weiter denkt und sagt so Wertschöpfung in Frankreich, dann haben wir jetzt eben durch diesen Fertigungsprozess von diesem J haben wir jetzt die Rahmenfertigung in Südfrankreich, das ist in der Nähe von Marseille, wo wir Arbeitsplätze reaktivieren.

Dann ist die Weiterverarbeitung von dem Rahmen, das ist im Jura irgendwo, ich weiß jetzt gerade nicht genau den Ort und dann die Pulverbeschichtung, die ist in der Nähe von von Epinal, also ganz ganz nah von unserem Werk dann auch im Prinzip.

Aber das sind ja allein in Frankreich drei Stationen, wo wir dazu beitragen, einfach regionaler zu bleiben.

Und für uns hat das natürlich auch die Vorteile, dass unser R&D einfach auf einem kurzen Weg dann mal in die Fabrik fahren kann.

Da muss keiner nach Asien fliegen, um die Prozesse zu überprüfen, sondern…

Muss man vielleicht erklären R&D Research and Development, so dass man sagen kann, ich habe hier eine Idee, ich probiere es aus und ich muss es nicht nach Asien schicken, wieder warten, bis es zurückkommt, sondern kann es vor Ort produzieren und gleich testen und entsprechend adaptieren.

Ja, interessant, wie groß ist Mustache in Frankreich?

Sehr, also da darf man schon sagen, dass Mustache in Frankreich Marktführer ist inzwischen.

Dass wir eine sehr sehr breit vertreten im Straßenbild.

Also ich war letztes Jahr zwei mal in Frankreich im Urlaub und habe natürlich auch durch diese Brille geschaut und es begegnen einem wirklich alle Arten von Mustacheredern auf der Straße.

Lauder Schnurrwärde.

Lauder Schnurrwärde, also viele auch im Verleihbetrieb in so touristischen Regionen, dass Bike Shops wirklich halt großen Bestand haben.

Mustacheflotten.

Ja.

Okay, weil es sind ja auch sehr hochwertige und nicht unbedingt niedrigpreisige.

Ich meine E-Bike natürlich, das liegt nicht bei 1500 Euro, aber das ist natürlich hochwertig für einen Verleih.

Ja, also es gibt ja eben, weil wir es ja vorher von den Einsatzbereichen hatten, genau wir waren jetzt beim Trekkingbike so ein bisschen hängen geblieben, aber es gibt wirklich so unser erstes Rad.

Es ist im Prinzip ein sehr simpel konzipiertes City E-Bike.

Das gibt es in einer Rahmengröße, da habe ich nicht viele Einstellmöglichkeiten.

Ich habe diesen typischen Mustachelenker, der sehr ergonomisch ist.

Ich habe keine Federgabel, keinen großartigen Schnickschnapp dran.

Das ist einfach so ein puristisch ausgestattetes City E-Bike.

Das war Lundy?

Lundy heißt es, genau.

Weil das muss man auch dazu sagen, bis auf J.

Ich bin ja nicht sicher, für was es steht, aber die meisten Namen der Fahrräder sind Wochentage.

Exakt.

Das J der Name kommt tatsächlich von der Rahmenform, also wenn du dir diesen Rahmen anschaust, dann kannst du halt so schön ein J draus malen.

Das finde ich eigentlich auch das Schöne, wenn ich da kurz reingehen kann.

Also wir hatten die Diskussion natürlich in der Jury, Eurobike Award, und es waren viele Details, die uns ja sehr gut gefallen haben.

Aber es ist auch ein Statement, einen Tiefeinsteiger sehr sexy zu machen.

Und das vermisst man da draußen.

Und es geht ja hier darum, und das war ja wohl auch einer der Gründe der Gründung von Mustache, so viele Menschen wie möglich aufs Rad zu bringen.

Und nicht jeder will sich über eine Stange schwingen, und nicht jeder kann sich mit einem Kleid über eine Stange schwingen.

Und diese Demokratisierung, wenn man so möchte, diese Erweiterung des Produkts durch einen Tiefeinsteiger, der gleichzeitig auch wirklich sexy aussieht, das hat mir zum Beispiel auch sehr gut gefallen.

Weil das ist wirklich, man denkt gar nicht, wie lange man nach Tiefeinsteigern suchen kann, ohne wirklich ein Produkt zu finden, das einem gefällt.

Aber jetzt habe ich dich unterbrochen.

Ja, Londi, Wochentage, vielleicht gehen wir mal ein paar Wochentage durch.

Was habt ihr denn sonst noch so im Portfolio?

Genau, also pass auf, was ich eigentlich noch sagen wollte.

Alles gut, mit meinen bescheidenen französischen Kenntnissen.

Also das J hat ja einerseits die Form, die Rahmenform, da kann man diesen Buchstaben durchaus erkennen.

Andererseits heißt, steht J auch für Jodie, also man könnte auch sagen Donnerstag.

Okay.

Aber fangen wir mal vorne an, genau, es gibt das Londi, das erste, der Klassiker unter den City Evox von Mustache.

Dann gibt es neu das Mardi, das ist der Dienstag dann.

Das ist im Prinzip auch ein City Evox, aber mit ein paar mehr Komfortfeatures, also sprich dieses City Evox, das gibt es auch als Tiefeinsteiger.

Hat aber nicht den innovativen vollgefederten Rahmen, wie wir ihn jetzt an diesem Trekking Evox finden, sondern im Prinzip der gleiche Rahmen wie das City Evox.

Nur hat es für mehr Komfort noch eine Federgabel, etwas anders profiliertere Reifen, ne gefederte Sattelstütze.

Was mir zum Beispiel auch aufgefallen ist war, dass ihr verstellbare Vorbauten hatten, also dass man den Lenker sehr gut einstellen kann.

Ist nicht bei jedem, also eben bei unserem ersten ist es tatsächlich nicht der Fall, das kommt ja mit diesem ganz klassischen Mustachelenker, der eben diese Form aufnimmt und da habe ich nicht die Möglichkeit, den in der Neigung oder so zu verstellen.

Wir sagen, braucht man auch nicht, setz nicht mal drauf und fahr, ist super.

Also ich bin jetzt gerade auf der Cyclingworld in Düsseldorf immer mit dem Rad durch die Stadt gecruist und ich fand es mega.

Ist aber tatsächlich geschmacksam.

Für alle die sagen, oh nee, komm ich muss es schon einstellen können, da gibt es noch zahlreiche Varianten, eben wie jetzt das andere, das Mardi, von dem ich gerade gesprochen habe, da kann ich dann den Vorbau und den Lenker verstellen.

Das gibt es auch in verschiedenen Rahmengrößen und dann gibt es jede Menge Ssambdi, wenn wir bei den Wochentagen bleiben.

Die Ssambdi Range, die ist unfassbar groß, weil am Wochenende setzen sich ja auch alle möglichen Menschen aufs Fahrrad und für alle diese Menschen möchten wir auch Fahrräder anbieten.

Da gibt es dann in die Mountainbike Range, aber genauso in diese Allroad oder Crossover Kategorie.

Da waren wir tatsächlich auch eigentlich mit einer der ersten Hersteller, die da auch so diese Grenzen so ein bisschen aufgebrochen haben zwischen diesen ganz klassischen Schubladen, wo man so denkt, okay, du fährst Trekkingrad, dann musst du hier ziehen, du fährst Mountainbike, dann darfst aber kein Trekkingrad fahren, dann musst du hier was rausziehen.

Wir haben tatsächlich diese Welten so ein bisschen miteinander vermischt und haben gesagt, hey, im Ende geht es doch einfach nur darum, dass man auf seinem Fahrrad Spaß hat und dass man das machen kann, was man möchte.

Wenn du halt einfach alles machst, du fährst halt mal auf Asphalt, aber genauso auch mal einen Waldweg, dann bist du halt mit so einem Crossover Modell einfach sehr gut bedient.

Ich finde auch interessant, dass einer der Gründer, Emmanuel von Lapierre kommt, also von einer sehr sportlichen Marke und dann den Schritt gemacht hat, erstens zum Thema E 2011, also sehr, sehr früh und zweitens den Schritt gemacht hat Richtung City, was ja, ich sage immer, diese Street Credibility in der Bikebranche ist ein sehr, sehr großes Hindernis.

Oh ja, voll.

Es ist eine große Hürde, die wir uns selbst auferlegen, eine Schranke, die da liegt, da darfst du nicht drüber gehen, weil dann verlierst du deine Street Cred und der Schritt rein zu den City Bikes, also wir haben das bei ein paar Marken schon besprochen über die letzten Jahre, dass sogar angedacht wurde, einen anderen Produkt beziehungsweise Herstellernamen für City-Räder zu nehmen, um ja nicht dieses Image zu verwässern oder irgendwie einzutrüben der sportlichen Sexiness, was dem ganzen Thema Urban und Alltagsvehikel oder auch übergreifend, wie du jetzt sagst, Tracking Bike, sonstige Räder, Pendler, irgendwie so ein Image, dass sie gar nicht sexy sein können, überstülpt, was sehr, sehr, sehr schade ist, weil wie gesagt, es geht ja darum, so viel wie möglich auf dem Rad zu sitzen und wir wissen auch, dass die Sportler oft im Alltag nicht auf dem Rad sitzen, sondern im Auto und dann heimfahren und sich aufs Rennrad schwingen, 150 Kilometer zu fahren, aber mit dem Auto irgendwie zum Bäcker fahren, das ist wieder ein anderes Thema, aber es hat sich verändert und dieser Einstieg, das finde ich wirklich interessant, dass das jetzt hier schon 2011 so erfolgt ist und der Schritt eben von der Sportmarke hin zu einer City, simplen City-Lösung mit E ist auch sehr mutig.

Jaja, absolut, also das war tatsächlich einfach so die Vision von Emmanuel, weil tatsächlich das Auto soll in der Garage bleiben.

Ich oder wir möchten Fahrräder schaffen, die gut ausschauen, die intuitiv zu bedienen sind und die es wirklich allen Menschen ermöglichen, den Einstieg ins Radfahren zu finden und über welchen Kanal die am Ende kommen, ist ja wirklich egal, das ist doch schön, wenn man die Menschen abholen kann und Fahrräder oder E-Bikes bereitstellt, die genau das erfüllen und ich finde es auch total schwierig, also ich komme ja auch eher aus dem Mountainbike, ich hatte ja mal im Mountainbike-Geschäft…

Ich wollte gerade sagen, du hast auch einen Sporthintergrund, ja.

Jaja, voll und wir haben damals, 2007, unseren Shop eröffnet, weil wir gesagt haben, wir möchten die Leute ehrlich beraten und wir möchten ihnen passende Räder verkaufen.

Also du warst Ladenbesitzerin.

Genau und das zieht sich bei mir wirklich so ein bisschen durch und je länger ich in der Branche bin, ich war zuerst bei Sportsnet, was ja ein sehr sportiver Distributeur ist, da waren ganz viele Gravity-Marken auch im Sortiment, entsprechend waren auch die Events und die Zielgruppen auf den Veranstaltungen.

Dann bin ich ja zu Pinyin gewechselt und da habe ich dann schon gemerkt, so okay, wir haben es hier mit anderen Zielgruppen zu tun, Fahrrad wird mehr zum Alltags…

Also Fahrradfahren ist nicht nur sportiv, sondern es findet auch in der Stadtfahrt, es ist ein Freizeitgerät und ich finde es super spannend, wie viele Nutzergruppen es da draußen gibt.

Gibt es so Parallelen zwischen Pinyin und Mustache?

Ja voll, also je länger ich bei Mustache bin, desto stärker merke ich auch die Parallelen.

Also da bei Pinyin war es ja im Prinzip ähnlich, dass es auch zwei Gründer waren oder zwei Jungs, die einfach eine Idee, eine Vision hatten, die haben ja auch gesagt, wir möchten die Schaltung revolutionieren am Fahrrad, wieso sind Kettenschaltungen außen am Fahrrad dran verbaut, da kommt doch viel zu viel Dreck hin.

Lass uns das Ding doch einpacken im Auto, es ist ja auch angepackt und keiner reinigt irgendwie sein Getriebe.

Und dieser Gedanke, das Radfahren grundsätzlich einfacher im Nutzen und Wartungsärmer zu gestalten, das hat ja sowohl Pinyin mit der Schaltungsidee, es hat Mustache genauso gut aufgegriffen, indem sie halt sagen, wir möchten viele Leute erreichen, wir möchten für jeden das passende haben und das soll im Grundsatz einfach zu bedienen sein.

Und weniger technisch kompliziert machen, dass du das alles verstehen musst, dass man länger erklären muss.

Genau und ich meine, das gibt es natürlich im sportiven Bereich, aber da reden wir nur von einem Teil der Nutzer, die sich die Fachmagazine kaufen und die wirklich dann das Dämpfer Setup an ihrem Mountainbike bis ins extreme ausreizen.

Aber wenn ich jetzt von einem Trekkingbike rede oder auch von jemandem, der sich einfach ein vollgefedertes Mountainbike oder E-Mountainbike kauft, weil er vielleicht einen Bandscheibenvorfall hat, weil er bequem fahren will, der hat ja nicht zwingend einen Dämpferpumpe in der Garage und fängt dann an, irgendwie sein Rad perfekt abzustimmen.

Und da hat halt zum Beispiel Mustache auch einen eigenen Dämpfer entwickelt, der halt super einfach ist abzustimmen.

Der ist einerseits sehr sehr feinfühlig, da bist du aber nicht gezwungen dich jetzt erstmal eine halbe Stunde einzulesen, sondern du setzt dich auf dein Rad und das fädert ein und du kannst dann ablesen, ob es jetzt mehr oder weniger Luft braucht.

Und all solche Ansätze verfolgt halt Mustache, um wirklich den Nutzer nicht zu überladen, sondern eher um ihn abzuholen und zu sagen „hey“.

Ja, du bist Kommunikationsfrau, also du warst ja auch eine Kollegin mal eine Zeit lang.

Wie schaffen wir das, dass wir die, also zum einen natürlich die Produkte zu vereinfachen, wie du gemeint hast, aber wie erreichen wir noch mehr Menschen?

Hast du eine Idee?

Ja, das ist mein tägliches Brot eigentlich so diese Fragestellung und finde ich einfach nach wie vor super super spannend und super herausfordernd, weil eben, ich glaube die große Erkenntnis, dass wir mit all diesen technischen Themen und mit diesem Hightech und irgendwie immer leichter, immer schneller, was auch immer, dass wir damit einen Teil der Menschen erreichen und zwar die Sportiven, ich glaube das steht fest, aber dass da draußen einfach noch so viele Menschen gibt, die Radfahrer sind, aber sich nicht als Radfahrer bezeichnen würden, weil sie einfach sagen „ich fahre halt ein bisschen Rad, das ist ja nicht viel, ich fahre halt jeden Tag 10 Kilometer“, aber am Ende macht halt total viel aus.

Und ich sag es dir, die Sportiven fahren halt irgendwie auf dem Tacho und definieren sich aber nicht so.

Ja genau und das sind im Endeffekt ja die, die wir erreichen wollen und wo es halt all dieses Potenzial gibt und ich denke schon, dass man da digital ganz viel machen kann, online und so weiter und also mein großes Thema ist tatsächlich immer die Ansprache, also auch ich war gerade auf der Cyclingworld, auf der Messe und gehe da total gerne einfach ins Gespräch mit den Besuchern am Stand und probiere herauszuhören, was die wollen, was die Themen sind.

Was sind die Themen?

Was sind die Themen, das ist spannend, beim Jade zum Beispiel, bei diesem Fackingrad, was wir vorgestellt haben, es stand da in drei Varianten, also in allen drei Varianten.

Eine zentrale Frage war, gibt es da auch noch einen anderen Gepäckträger, wie der Ausgestellte, also gibt es diesen Schlanken, der ausgestellt war?

Gibt es nur den und gibt es nur diesen freitragenden Superausladenden oder gibt es noch was dazwischen, wo ich hinten mein Körbchen drauf machen kann, weil zum Beispiel der Hund mitfahren muss und das sind dann wirklich Dinge, die vielleicht auch die Kaufentscheidungen dann auslösen, weil eben man hat halt einen kleinen Hund, der kann nicht so weit laufen, da muss der halt irgendwann hinten ins Körbchen rein und das sind dann glaube ich Fragen, die die Nutzer bewegen und das finde ich halt enorm wichtig, dieses Feedback dann halt auch mitnehmen zu können.

Ja, darf ich noch eingehen auf die Zielgruppenerweiterung Thema Frauen?

Wie viele Frauen hast du auf der Cycling Week gesehen, wie war da?

Ich fand, ich fand überraschend viele, also zumindest jetzt am unseren Stand, ich bin nicht sehr viel weitergekommen, ich war viel bei uns am Testbike Stand und am Indoor Stand.

Ich kann es dir jetzt im Prozent gar nicht sagen, aber…

Ja, das ist jetzt einfach auch mal so ein bisschen als Eindruck, weil du bist schon eine Weile in der Branche.

Wir kennen uns wahrscheinlich auch gerade deshalb, weil wir so zwei der wenigen Frauen in der Branche sind und dann spottet man sich ja so, weil man einfach Exotin ist.

Ich muss auch sagen, ich bin jetzt wieder in einer Jury für einen Award, ich möchte gar nicht sagen, welchen und es wurde mir versprochen, dass Parität herrschen wird bei der Jury und ich bin die einzige Frau und es ist einfach so frustrierend und ich bin es auch einfach leid und müde, wieder die einzige Frau vor Ort zu sein, um so ein bisschen dieses Quotengefühl zu haben, anstatt ganz natürlich einfach ein paar Frauen neben mir zu haben.

Aber dieses Potenzial, das in dieser Gruppe steckt, geht ja glaube ich gerade auch hin zu diesem Pragmatismus, weg von dieser Versteifung auf Tech Talk, solide machen, du musst keine Sorgen haben, dass du das ständig zum Service bringen musst oder irgendwas reparieren musst.

Sieht Mustache auch viel Potenzial bei den Frauen oder ist es vielleicht schon so, dass Mustache eine hohe Frauenkäuferschaft hat?

Ja, so was ich jetzt bislang mitgekriegt habe, sind die Räder sehr, also kommen sie optisch sehr gut an bei Frauen, also das eine ist jetzt, sag ich mal, sicherlich der Designaspekt, wo ich immer mal, wenn ich auch mit einem Rad unterwegs bin, so „Oh Töne hör von wegen, oh das sieht aber schön aus“.

Das andere ist dann natürlich auch eben diese einfache Bedienbarkeit, mit der ich dann auch viele, ich sag jetzt mal Altersklasse vielleicht plus 50 oder so abholen kann, die dann sagen „Oh das ist ja cool, mit dem Riemen, da muss ich nichts mehr ölen, das ist super, genau mein Ding“.

Oder auch jetzt Thema Schaltung, die automatische Schaltung oder die stufenlose in Violo Schaltung, was für viele einfach ein Thema ist.

Aber tatsächlich auch im sportiven Bereich Thema Mountainbike, ich mit meiner Körpergröße 1,60 muss sagen, dass ich auf der S-Größe sehr, sehr gut zurechtkomme, das ist ja auch nicht immer der Fall.

Also ich würde sagen, es zieht sich schon so ein bisschen durch, dass wir keine reine Männermarke sind, sondern wirklich auch für Frauen sehr attraktiv aus verschiedenen Gründen.

Cool, kommen wir nochmal ganz kurz in die Stadt zurück, erzähl mal ein bisschen was über euer Cargowrad, dass du so viel im Einsatz hast.

Also das ist ein Longtail Cargobike, also sprich vorne schaut es aus wie ein normales Fahrrad, das steht auf 20 Zoll Rädern und das hat ein lang gezogenes Heck.

Und dieses Cargobike, das heißt auch Lundi, weil es im Prinzip so ein bisschen, ich sag jetzt mal, eine kleine Blaupause von unserem CityE-Bike ist, nur modifiziert als Cargobike.

Also es hat auch diesen markanten Mustaschlenker, es hat aber natürlich einen sehr tieferen Einstieg und es steht auf 20 Zoll Rädern.

Und dieses Cargobike kann ich ganz verschiedenartig konfigurieren, es gibt unglaublich viel Zubehör, also so ein Gepäckrahmen, wo ich jetzt zum Beispiel hinten zwei Getränkekisten reinpacken kann.

Ich kann aber genauso gut zwei Kindersitze drauf klicken, also das ist alles M.I.K. kompatibel, das ist ein Gepäckträgerstandard, da kann ich dann zum Beispiel Kindersitze rein klicken.

Ich habe Fußrasten zusätzlich, ich habe diverse Körbchen, also dass ich vorne zum Beispiel noch einen Frontkorb hin machen kann, ich kann mir aber vorne auch nur einen Gepäckträger und kann meinen eigenen Korb da drauf schnallen, also was ich möchte.

Und mit dem Ding, das mag ich ja eigentlich überhaupt nicht mehr hergeben, ich habe es jetzt gerade nicht, weil es auf der Messe war und es geht eigentlich nicht ohne.

Halswegwaffe.

Jaja voll, ich habe damit ein Hochbeet gebaut, ohne Auto, also das ist super.

Ich habe zwei Laufräder von meinem Mountainbike zum Service gebracht, also was man halt so macht, ohne Auto, also das ist super.

Was kommt noch von Mustasch?

Was kommt noch von Mustasch?

Ja ich bin tatsächlich jetzt in 10 Tagen in Frankreich bei einem Presscamp und wir werden eine neue Schublade, also nicht eine ganz neue Schublade aufziehen, aber wir werden sportive E-Road und E-Gravel Bikes vorstellen.

Die sind ab Mai, Juni dann auch erhältlich, es gibt E-Road Bikes, eben wie gesagt E-Gravel Bikes und als kleinen Ableger von dem E-Gravel Bike gibt es auch eine Variante mit geradem Lenker, also im Prinzip ein Gravel Bike mit geradem Lenker, das aber vollständig ausgestattet ist mit Straßenausstattung, also meiner Meinung nach das perfekte Pendlerrad.

Ja super.

Ich hatte das Glück, ich durfte auch schon fahren in Frankreich und bin da halt so diese 15 Kilometer von der Firma ins Hotel gefahren, schön an einem Flussdamm entlang, nicht asphaltierter Weg, super.

Und eben diese Räder die kommen mit dem neuen Bosch Motor, mit dem leichten SX Motor und da sind wir bei einem Gesamtgewicht vom Fahrrad auch unter 20 Kilo, also das macht richtig Spaß.

Die heißen alle Dimanche, wie der Sonntag, sind aber auch am Montag erlaubt.

Ja, so eine Gravel Variante ohne Drop Bar ist glaube ich, also es wird immer noch verkannt.

Ich glaube da werden in Zukunft einige auf das umgreifen, wenn man so möchte.

Ja ich glaube auch, weil das Gravel Bike als solches hat ja eigentlich einen wahnsinnig großen Boom erlebt, aber auch wenn ich so in der Stadt unterwegs bin, sehe ich viele die vielleicht gar nicht mal so glücklich sind mit dem Drop Bar.

Ich kann mich unten greifen, wo ich mir denke, du brauchst gar nicht unten greifen und die denken sich wahrscheinlich, warum habe ich das denn da, wenn ich gar nicht unten greifen muss und hier zwischen den Tram-Bahnen-Schienen rumbalanciere.

Ja, also das ist immer noch so, ich glaube das ist einfach so ein Sexiness Faktor oder so ein Traditionsfaktor, aber ich sage auch immer, jeden der jetzt nicht vom Rennrad kommt und auch noch nicht so sportiv unterwegs war und jetzt Gravel Interesse hat, schau doch mal rein, ob du irgendwas mit geradem Lenker findest, das schnell unterwegs ist.

Dann schauen sie und dann gehen sie dann doch auf Gravel und dann sind sie dann doch nicht ganz so happy und aber da wird sich in Sachen Lenker, apropos runde Sache jetzt, machen sie in Sachen Lenker, glaube ich in der Zukunft noch einiges tun.

Ja super.

Ja ich glaube auch.

Cool, Andrea vielen Dank für deine Zeit und deine Geschichten.

Sehr sehr gerne.

Und um das Rad und um den Schnauzer.

Bonne Chance euch.

Merci beaucoup.

Ja ich sage auch Merci an die bestaussehendste Zuhörerschaft, die man so raten kann.

Merci fürs Schlauschen, schreibt mir mit Fragen, Vorschlägen, Gedanken und vor allem nehmt’s leise das Rad.

Adieu.

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