7 Gravelbikes bis 2.000 Euro im Test Wo gibt es am meisten Bike für dein Schotter?

Ein Gravelbikes bis 2.000 Euro Test ist besonders spannend. Hier treten die Bestseller der Boom-Bikes gegeneinander an und die Erwartungen an das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hoch. Wir haben 7 der beliebtesten Bikes mit Aluminium-Rahmen und einem Preis zwischen 1.400 Euro und knapp über 2.000 Euro getestet. Mit dabei: Bulls, Canyon, Giant, Radon, Rose, Stevens, Van Rysel.
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Gravelbikes bis 2.000 Euro Test – was kann man erwarten?

Gravelbikes, die bis 2.000 Euro kosten, sind gefragt. Das belegt nicht nur das große Angebot in der Preisklasse, auch die Zuschauerzahlen zu unserem Video über die Besten Gravel Bikes um 2.000 Euro bestätigt das. Es sind die Bestseller unter den Gravelbikes. Fast alle großen Hersteller haben in dieser umkämpften Preisklasse ein Gravelbike zu bieten, manche selbsternannte Premium-Anbieter allerdings nicht. Was gibt es fürs Geld?

Diashow: 7 Gravelbikes bis 2.000 Euro im Test: Wo gibt es am meisten Bike für den Schotter?
Van Rysel GRVL AF GRX
Ein Staufach im Alurahmen gibt es nur am Rose Backroad.
Alle Gravelbikes bis 2.000 Euro im Test schalten mechanisch und alle mit Shimano.
Mit den Gravelbikes bis 2.000 Euro im Test lässt sich viel anstellen.
Fast alle Modelle haben auch eine runde Alu-Sattelstütze – nur bei Canyon gibt es Carbon.
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Mit den Gravelbikes bis 2.000 Euro im Test lässt sich viel anstellen.
# Mit den Gravelbikes bis 2.000 Euro im Test lässt sich viel anstellen. – Graveln, Pendeln, Bikepacking – die Stärke der Bestseller Bikes ist ihre Vielseitigkeit.

Alu-Rahmen und Carbongabel

Die allermeisten Hersteller bieten im Gravelbikes bis 2.000 Euro Test Alurahmen, gepaart mit einer Carbongabel an. Carbonrahmen sind die Ausnahme. Allerdings gibt es auch Gravelbikes mit Carbonrahmen bereits für 2.000 Euro, zum Beispiel bei Cube und Bulls aktuell. Wir haben uns auf Alu-Rahmen beschränkt. Dadurch sind die Modelle im Testfeld eher deutlich günstiger als die Preisgrenze. Ebenfalls wichtig. Es gibt fast immer auch ein noch günstigeres Modell als Alternative, für das die überwiegenden Feststellungen aus dem Test auch gelten. Zugleich haben Alu-Modelle meist noch einen stärkeren Fokus auf einfache Handhabung im Alltag oder auf Touren. Sie sind also häufig vielseitiger aufgestellt.

Für den Test haben wir ausschließlich Gravelbikes mit Aluminiumrahmen angefragt.
# Für den Test haben wir ausschließlich Gravelbikes mit Aluminiumrahmen angefragt. – Giant stellt eines der leichtesten Modelle. Das Gewicht liegt zwischen 9,8 und 11,7 kg.
Interne Zugführung gibt es an 3 Bikes im Test.
# Interne Zugführung gibt es an 3 Bikes im Test.
Fast alle Modelle haben auch eine runde Alu-Sattelstütze – nur bei Canyon gibt es Carbon.
# Fast alle Modelle haben auch eine runde Alu-Sattelstütze – nur bei Canyon gibt es Carbon.

Reifenfreiheit über 45 mm

Alle von uns getesteten Gravelbikes bis 2.000 Euro bieten Platz für Reifen bis 45 mm Breite. Gut so, denn damit lassen sich auch gröbere Wege noch komfortabel fahren – es erhöht einfach den Spielraum bei der Wegewahl. Allerdings sind nicht an allen Bikes auch ab Werk so breite Reifen verbaut.

Mechanische Schaltung

Eine mechanische Schaltung ist die Regel. Im Test ist ausschließlich die Shimano GRX Gravelgruppe vertreten. Das Spektrum ist dabei groß. GRX-Schaltungen von 2×10 Gängen auf GRX 400 Niveau bis 2×12 Gängen oder 1×12 Gängen auf GRX 820 Niveau sind vertreten. Dabei haben die teuersten Gravelbikes nicht einmal immer die teuerste Schaltung.

Ist das Schaltungsniveau ein wichtiges Kaufargument? Unsere Meinung: Die Frage, ob 1-fach oder 2-fach oder nach dem passenden Einsatzbereich zur Schaltung ist viel wichtiger als das Niveau, auf dem der Hersteller (in dem Fall ausschließlich Shimano) die Schaltung einstuft.

Alle Gravelbikes bis 2.000 Euro im Test schalten mechanisch und alle mit Shimano.
# Alle Gravelbikes bis 2.000 Euro im Test schalten mechanisch und alle mit Shimano. – Vertreten ist die Shimano GRX in ihren Varianten mit 2x10 oder 2x12 oder 1x12 Gängen.

Bikepacking und Alltag

Man kann teurere Gravelbikes kaufen, aber nicht viel universellere. Alle sieben Gravelbikes bis 2.000 Euro im Test sind für tagelange Bikepacking-Trips ebenso gut vorbereitet wie für wochenlange Reisen. Auch für Alltagsfahrten lassen sie sich einfach passend machen. Alle sind für Schutzbleche und Gepäckträger geeignet. Manche sind auch für interne Lichtkabel-Verlegung gerüstet und eins kann sogar eine Powerbank integrieren und hat ein Staufach an Bord (Rose Backroad). Von den meisten gibt es sogar vollausgestattete Alternativen direkt ab Werk.

Ein Staufach im Alurahmen gibt es nur am Rose Backroad.
# Ein Staufach im Alurahmen gibt es nur am Rose Backroad. – Nicht alle Modelle haben gleich hohe Bikepacking-Qualitäten.
Schutzblechmontage-Punkte gibt es überall.
# Schutzblechmontage-Punkte gibt es überall.
Drei-Punkt-Aufnahmen an der Gabel für Cages sind verbreitet, aber nicht die Regel.
# Drei-Punkt-Aufnahmen an der Gabel für Cages sind verbreitet, aber nicht die Regel.

Gewicht: unter 10 kg wird schwer

Leichtgewicht ist das, was man unter den Einsteiger-Gravelbikes am wenigsten erwarten kann. Wir haben Modelle in vergleichbarer Größe bekommen und sie ohne Pedale gewogen. Zwischen 9,8 kg und 11,7 kg wiegen die Gravelbikes bis 2.000 Euro im Test, die meisten liegen in der Mitte zwischen 10 kg und 11 kg. Das Leichteste ist damit genauso leicht wie ein schweres Carbon-Gravelbike. Das Schwerste hat auch die dicksten Reifen, was das stattliche Gewicht deutlich relativiert.

Wir haben alle Gravelbikes bis 2.000 Euro im Test über eine identischen Testrunde geschickt, um Fahreindrücke zu sammeln.
# Wir haben alle Gravelbikes bis 2.000 Euro im Test über eine identischen Testrunde geschickt, um Fahreindrücke zu sammeln.

Überblick: alle Gravelbikes bis 2.000 Euro im Test

Die 7 Gravelbikes im Test liegen preislich zwischen 1.500 Euro und 1.999 Euro, mithin ein Spektrum von rund 500 Euro, also rund ein Viertel des Kaufpreises bei manchen der Bikes.

Mit Radon, Rose und Canyon sind 3 Direktanbieter vertreten. Diese Bikes müssen zuhause fertig montiert werden, wenn man nicht in der Nähe eines der Shops der Marken wohnt. Die Montage verlangt jedoch keine wirklichen Fachkenntnisse. Das Van Rysel ist sowohl bei Decathlon im Shop als auch direkt online zu kaufen. Giant, Stevens und Bulls sind Fachhandelsmarken, die Räder sind aber natürlich auch über diverse Online-Shops zu beziehen.

Modell (Rahmenhöhe)PreisGewicht gewogenSchaltungÜbersetzungZulässiges GesamtgewichtReifenfreiheit
Van Rysel Gravel AF GRX1.699 Euro10,4 kgShimano GRX 820 2x1246-30 / 11-36110 kgbis 50 mm in 700c
Bulls Grinder 31.499 Euro11,7 kgShimano GRX 610 1x1240 / 10-51135 kg Bis 45 mm in 700c
Canyon Grizl AL 7 RAW1.899 Euro10,6 kgShimano GRX 820 2x12 46-30 / 11-36120 kgvorne 54 mm / hinten 50 mm
Rose Backroad AL GRX 4001.999 Euro10,7 kg Shimano GRX 400 2x1046-30 / 11-34120 kg50 mm in 700c
Giant Revolt 01.999 Euro9,8 kgShimano GRX 610 2x1246-30 / 11-34150 kgbis 53 mm im 700c
Radon Regard AL 10.01.999 Euro9,8 kgShimano GRX 820 1x1240 / 10-51115 kg45 mm in 700c
Stevens Gavere Com2.039 Euro10,6 kg Shimano GRX 610 2x1246-30 / 11-36130 kg50 mm in 700c

Van Rysel Gravel AF GRX

Das Van Rysel Gravel AF GRX ist ein sportlich ausgelegtes Einsteiger-Gravelbike, das mit 1.699 Euro im unteren Preisspektrum des Testfeldes rangiert. Dennoch bietet es eine wertige 2×12 GRX-Schaltung und ein mittleres Gewicht.

  • Preis: 1.699 Euro
  • Gewicht: 10,4 kg
  • Schaltung: Shimano GRX 820 2×12
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 110 kg
  • Reifenfreiheit: bis 50 mm in 700c
  • Herstellerseite: www.decathlon.de
Van Rysel GRVL AF GRX
# Van Rysel GRVL AF GRX – Das Gravelbike von Decathlon sieht nach Preiskracher aus, denn es bringt für 1.699 Euro eine Shimano GRX 2x12 Gruppe mit.

Bulls Grinder 3

Das Bulls Grinder 3 Jubiläumsmodell ist mit einem Preis von 1.499 Euro das günstigste Gravelbike im Test. Dennoch schafft es die ZEG-Marke, einen Shimano GRX 1×12 Antrieb mit großer Bandbreite ins Paket zu packen. Auch die auffällige Lackierung wirkt wertiger, als es das Preisschild vermuten lässt. Interessant sind zudem die recht hohe Gewichtszulassung und die breitesten Reifen im Testfeld.

  • Preis: 1.499 Euro
  • Gewicht: 11,7 kg (gewogen)
  • Schaltung: Shimano GRX 610 1×12
  • Übersetzung: 40 / 10-51
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 135 kg
  • Reifenfreiheit: bis 45 mm in 700c
  • Herstellerseite: www.bulls.de
Bulls Grinder 3.
# Bulls Grinder 3. – Auch das Gravelbike Jubiläumsmodell der ZEG ist mit 1.499 Euro und Shimano GRX 1x12 auf dem Papier günstig aufgestellt.

Canyon Grizl AL 7

Das Canyon Grizl AL 7 RAW tritt als vielseitiges Adventure-Gravelbike mit GRX-820-Ausstattung und einem ebenfalls attraktivem Preisschild von 1.899 Euro an. Auf dem Papier hebt es sich zudem mit hoher Reifenfreiheit ab und konnte uns schon im Einzeltest überzeugen (Grizl 8 1by Ekar Test). Mit 3 Jahren Modell-Laufzeit ist es schon fast ein Klassiker unter den Bestseller Gravel Bikes. Das zwischenzeitlich verfügbare RAW-Modell wurde wieder abgelöst durch das Grizl AL 7, das glattere Übergänge am Rahmen hat, ansonsten aber identisch ist.

  • Preis: 1.899 Euro
  • Gewicht: 10,6 kg (gewogen)
  • Schaltung: Shimano GRX 820 2×12
  • Übersetzung: 46-30 / 11-36
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 120 kg
  • Reifenfreiheit: vorne 54 mm / hinten 50 mm
  • Herstellerseite: www.canyon.com
Canyon Grizl AL 7 RAW.
# Canyon Grizl AL 7 RAW. – Mit 1.899 Euro ist der Canyon Klassiker ebenfalls preislich attraktiv und bringt eine GRX 2x12 mit.

Rose Backroad AL GRX 400

Das Rose Backroad AL wechselte erst vor kurzem zusammen mit dem Backroad Carbon in die neue Modellgeneration und bekam viele Neuerungen mit auf den Weg, die es vor allem fürs Bikepacking noch besser aufstellen. Dazu zählt auch ein Staufach im Unterrohr. Einzigartig in der Preisklasse ist die Möglichkeit, eine Powerbank zu integrieren und an einem vorbereiteten Kabelbaum im Staufach anzuschließen, um am Cockpit Handy und Co. zu laden. Das Backroad AL GRX 400 ist für 1.999 Euro das Einstiegsmodell in die Baureihe.

  • Preis: 1.999 Euro
  • Gewicht: 10,7 kg (gewogen)
  • Schaltung: Shimano GRX 400 2×10
  • Übersetzung: 46-30 / 11-34
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 120 kg
  • Reifenfreiheit: 50 mm in 700c
  • Herstellerseite: www.rosebikes.de
Rose Backroad AL GRX.
# Rose Backroad AL GRX. – Für 1.999 Euro gibt es bei dem Direktanbieter das Einstiegsmodell mit Shimano GRX 2x10 Gruppe aber vielen Extras.

Giant Revolt 0

Das Giant Revolt 0 zählt zu den sportlichen Bikes dieser Preisklasse und fällt auf den ersten Blick mit sehr geringem Gewicht auf. Sein Rahmen bietet zudem eine hohe Reifenfreiheit und vielseitige Montagepunkte sowie eine 2×12 GRX-Schaltung. Das Revolt konnte uns in der noch günstigeren Version Revolt 1 bereits im Einzeltest mit viel Komfort beeindrucken (Giant Revolt 1 Test) – hier ist der direkte Vergleich spannend.

  • Preis: 1.999 Euro
  • Gewicht: 9,8 kg (gewogen)
  • Schaltung: Shimano GRX 610 2×12
  • Übersetzung: 46-30 / 11-34
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 150 kg
  • Reifenfreiheit: 53 mm im 700c
  • Herstellerseite: www.giant-bicycles.com
Giant Revolt 1.
# Giant Revolt 1. – Eine Shimano GRX 2x12 und verstellbaren Radstand gibt es bei der großen Fachhandelsmarke für 1.999 Euro.

Radon Regard AL 10.0

Das Radon Regard AL 10.0 ist eines der Modelle mit 1×12 GRX-Ausstattung. Es richtet sich damit eher an sportliche Gravel-Fahrer, die Wert auf geringes Gewicht legen. Typisch Radon ist das wertige Ausstattungspaket, das unter anderem DT Swiss-Laufräder beinhaltet. Besonders hervorzuheben ist die große Bandbreite durch die 10-51er Kassette.

  • Preis: 1.999 Euro
  • Gewicht: 10,75 kg (gewogen)
  • Schaltung: Shimano GRX 820 1×12
  • Übersetzung: 40 / 10-51
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 115 kg
  • Reifenfreiheit: 45 mm in 700c
  • Herstellerseite: www.radon-bikes.de
Radon Regard 10.0.
# Radon Regard 10.0. – Das einzige Gravelbike mit kompletter Shimano GRX 820 1x12 Gruppe kommt für 1.999 Euro.

Stevens Gavere Com

Das Stevens Gavere Com kam ebenfalls erst im Herbst 2025 neu auf den Markt und bringt unter anderem einen neu entwickelten Alurahmen mit. Die Hamburger setzen auf eine saubere Optik mit semi-integrierten Leitungen und Zügen und liegen mit 50 mm Reifenfreiheit auf der Höhe der Zeit. Es bringt eine Shimano GRX 610 2×12 Schaltung mit.

  • Preis: 1.999 Euro
  • Gewicht: 10,6 kg (gewogen)
  • Schaltung: Shimano GRX 610 2×12
  • Übersetzung: 46-30 / 11-36
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 130 kg
  • Reifenfreiheit: 50 mm in 700c
  • Herstellerseite: www.stevensbikes.de
Stevens Gavere Com.
# Stevens Gavere Com. – Für 1.999 Euro haben die Hamburger ein Paket mit Shimano GRX 2x12 Gruppe und Leitungsintegration gepackt.

In den kommenden Tagen veröffentlichen die Kollegen auf Rennrad-News.de nacheinander die Einzeltests der Gravelbikes bis 2.000 Euro. Dort findet ihr auch schon die einzelnen Testergebnisse. Die Zusammenfassung mit den Testergebnissen und der Wertung in den einzelnen Testkategorien erscheint wie gewohnt nach dem letzten Einzeltest am Ende der Reihe und wird auch wieder hier auf Nimms-Rad.de zu sehen sein.

Was sind eure Erfahrungen mit Gravelbikes in dieser Preisklasse, worauf sollte man achten?

So haben wir die Bestseller Alu Gravel Bikes getestet

Alle Gravelbikes im Vergleich wurden auf einer identischen, circa 10 km langen Teststrecke gefahren (Testrunde auf Komoot). Die Bewertung des Fahreindrucks erfolgte nach einem Punkteschema in den Kategorien: Kurven (schnell weit, eng langsam), Beschleunigen, passende Übersetzung für Gravelanstiege, Komforteindruck am Sattel und am Lenker.

Die Teststrecke beinhaltete Straßenanteile, Anstiege bis kurzzeitig 19 % auf Gravel und 12 % auf der Straße. Zu überwiegendem Anteil bestand die Teststrecke aus Gravel-Wegen, die auf der 50 Shades of Gravel Skala der Stufe 5 zuzuordnen wäre, sprich: überwiegend felsiger Untergrund mit losem Kies und nur selten großen Steinen.

Nach einem gewichteten Punkteschema bewerten wir außerdem die technischen Daten der Fahrräder: die Ausstattung nach Wertigkeit und Sinnhaftigkeit für den Einsatzbereich, die Verarbeitung nach Rahmenschutz, Aufwand bei Umbauten und Service. Außerdem flossen das Gewicht (weniger gleich mehr Punkte) und das zulässige Gesamtgewicht (mehr gleich mehr Punkte) in die Bewertung mit ein.


Die Testräder werden bei den Herstellern für den Test in der beschriebenen Kategorie angefragt. Neben den gezeigten Rädern können noch weit mehr Testräder angefragt worden sein, die zum Beispiel aus Gründen der Lieferfähigkeit nicht teilnehmen konnten. Die Hersteller stellen das Rad kostenlos in der Art und Weise zur Verfügung, wie es der Fachhandel erhält; bei Testrädern von Direktanbietern, wie sie der Endkunde erhält, d.h. vormontiert. Die Testräder wurden in der Redaktions-Werkstatt endmontiert. Für den Test wurden die Räder gewogen, die Sitzposition bei identischer Sattelhöhe (bezogen auf die Tretlagermitte) vermessen und die Reifen mit identischem Reifendruck befüllt. Die Gravel Bikes fuhren wir mit dem empfohlenen Reifendruck für das jeweilige Set-up aus dem SRAM Reifendruck-Rechner, z. B. vorne 1,9 bar und hinten 2,0 bar für Jan mit einem 45-mm-Reifen. Nach Testende erhalten die Hersteller die Testräder zurück.
Tester-Profil: Jan Gathmann
51 cm75 kg86 cm62 cm180 cm
Jan fährt vom Bahnrad über den Stahl-Klassiker bis zum Cyclocross- und Gravelbike alles, was einen Rennlenker hat – nur mit den Unterarmen auf dem Auflieger sieht man ihn selten. Bewunderte Pro-Fahrer: Klassikerspezialisten. Meistgemiedenes Terrain: lange flache Geraden.
Fahrvorlieben
Lieber kurz und schnell als lang und erschöpfend
Bevorzugtes Terrain
Mittelgebirge, Flandern, kurvig, gerne auch mit Flatterband auf Wiesen
Vorlieben bei der Sitzposition
Kompromiss zwischen Endurance und Race
Sprinter, Rouleur oder Kletterer?
Am ehesten wohl Rouleur. Für den Sprinter fehlen die Ellenbogen und die Watt, für den Kletterer zu schwer

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