Leider ist es sehr schwer all die Vorteile in die öffentliche Wahrnehmung zu bekommen die man erhält, wenn man den motorisierten Verkehr zurücknimmt (weniger Lärm, saubere Luft,
Das wird in Zukunft ohnehin weniger bzw besser, Danke elektro Mobilität.
Aufenthaltsqualität usw). Das endet schnell in Verteilungskämpfen, leider.
Platz wird sicher mehr, wenn Parkplätze eingespart werden.
Ich finde es aber zu kurz gegriffen, wenn man sagt oder fordert, dass man radikaler und mit weniger Rücksicht (auf Verluste) den KFZ Verkehr einzuschränken.
Zuerst war man auch sketpisch (Auto vs Pferd/-kutschen). Dann hat man fast alles dem motorisierten KFZ Verkehr untergeordnet (in manchen Städten sogar den Fußgeherverkehr unter die Erde verfrachtet). Es ist/war wie es ist. Man hat den Menschen gesagt, sie sollen sich ruhig Autos kaufen, es ist gratis Platz für alle da. Dann hat man erkannt, dass durch die vielen Menschen mehr Wohnraum, also mehr Fläche benötigt wird. Plus der Wunsch, auch in einer Stadt, Grünzonen haben zu wollen. Dann hat man bei Neubauten verpflichtend Tiefgaraben Parkplätze errichtet.
Und seit einiger Zeit kommt der Gegentrend. Nicht plötzlich und auch nicht von heute auf morgen, aber man kann halt diese Entwicklung nicht so einfach wieder rückgängig machen. Wohin sollen die Autos die es schon gibt? In den Städten ist es wohl mittlerweile eh jedem klar, dass ein Auto nicht mehr gewünscht ist. Manche Städte sind da auch sehr agressiv und feindlich. Trotzdem muss man eine Möglichkeit bieten, die Autos irgendwo abstellen zu können. Vermutlich verden dann Parkgaragen bzw -häuser am Rande der Stadt gebaut. Die auch dann auch noch zusätzlich von den Pendlern genutz werden.
Wobei sich das Thema in den nächsten zehn Jahren ohnhin von selbst erledigen wird. Nämlich dann, wenn es die selbstfahrenden Autos bzw Taxis geben wird. Dann braucht man kaum mehr ein eigenes Auto.
Dann ruft man sich ein Auto, fährt wohin man gerade muss, und das Auto fährt dann selbständig in eine Garage.